Demotiviert und unglücklich im Job

 

Einer der Hauptgründe, die Klienten nennen wenn sie sich für ein Business Coaching entscheiden, ist eine spürbare Demotivation in ihrer täglichen Arbeit.

Geringe Aufstiegschancen, ein rivalisierender Kollege oder ein cholerischer Vorgesetzter sind nur ein paar Begebenheiten, die die Gedanken der Betroffenen in Bezug auf ihre Arbeit negativ prägen.

Mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich ein paar einfache Möglichkeiten aufzeigen, um die verloren gegangene Motivation wieder zu finden.

Gestaltungsspielraum

Falls eine Demotivation einsetzt die auf Arbeitsabläufe oder -aufgaben zurückzuführen ist, analysieren Sie, in welchem Rahmen eine Anpassung im Ablauf beziehungsweise in der Aufgabenerledigung möglich ist. Halten Sie Rücksprache mit Kollegen oder Ihrem Vorgesetzen, um den vorhanden Gestaltungsspielraum auszuloten und dann motivierende Veränderungen einzuleiten.

 

Ordnung

Eine Demotivation kann auch durch eine große Anzahl von anstehenden Aufgaben in verschiedenen Bereichen entstehen. Die beruflichen Aktivitäten beeinflussen die privaten und umgekehrt. Setzt ein Gefühl der Überforderung ein, strukturieren Sie die vorhanden Aufgaben und setzen Sie klare Prioritäten. Ist dies geschehen, fragen Sie sich: “Was stört mich an dem Gesamtbild wirklich?”.

 

Stärken

Ein ständiges konfrontiert werden und beschäftigen mit den eigenen Schwächen kann auch in Demotivation münden. Betrachten Sie sich Ihre Kompetenzen und Stärken in Bezug auf Ihr Aufgabengebiet und arbeiten Sie daran diese zu verbessern. Ein Athlet der bei den Olympischen Spielen im Stabhochsprung eine Medaille gewinnen will, wird sich gezielt auf den Wettkampf vorbereiten und seine Zeit nicht mit Trainingseinheiten für den 110-Meter-Hürdenlauf vergeuden. Finden Sie Ihre “Disziplin” und bauen Sie hier Ihre Stärken aus.

 

Entscheidung

Das vor sich her schieben von Entscheidungen führt über die Stagnation in die Demotivation. Und es stimmt: Die Entscheidung für das Eine ist auch gleichzeitig die Entscheidung gegen das Andere. Delegiere ich diese Aufgabe oder erledige ich sie selbst? Die definitiv einfachste Methode, eine Entscheidung zu treffen ist das Erstellen von Pro- und Kontralisten. Sofern Sie dies für zu konventionell halten, gibt es auch eine Methode für Mutige. Nutzen Sie hierzu einen Entscheidungsgenerator der von einer der deutschen Münzprägeanstalten in Umlauf gebracht wurde. Definieren Sie, welche Entscheidung bei Kopf und welche bei Zahl zum Tragen kommt und werfen Sie die Münze.

 

Konsequenz

Vertrauen Sie in Ihre getroffene Entscheidung und stehen Sie zu ihr. Das Treffen von Entscheidungen und der Umgang mit den Konsequenzen stärken das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit. Es ist nicht das Treffen einer Entscheidung, das demotivierend wirkt, es ist vielmehr die unvorhersehbare Konsequenz die aus der eventuellen Entscheidung resultiert.

 

Ich wünsche Ihnen, dass eine der vorgenannten Möglichkeiten Ihnen Impulse liefert, um einer eventuellen Demotivation am Arbeitsplatz vorzubeugen.

 

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2 Antworten auf Demotiviert und unglücklich im Job

  • Die besagte Unzufriedenheit kann aber auch daher rühren, dass man mit völlig überzogenen Idealvorstellungen an einen Job herangeht. Thema “Selbstverwirklichung”.
    Manchmal sind Jobs eben auch nur dazu da, dass am Ende des Monats ein paar Knöpfe auf dem Konto landen, die den Salat bezahlen. Aber eben nur bei manchen Menschen.

    • Peter Hupke sagt:

      Hallo Sascha,

      Sie beschreiben in Ihrem Beitrag ein Szenario das leider häufig vorkommt.
      Gerade Berufseinsteiger neigen zu überzogenen Idealvorstellungen, die sie jedoch durch Veränderung des Blickwinkels neu justieren können.
      Ich sage nicht das dies einfach ist, ich sage lediglich, dass es möglich ist.
      Es mag sein das manche Jobs nur zum Salat bezahlen da sind. In dieser Funktion lässt sich jedoch auch ein gewisser Sinn wahrnehmen.

      Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag und wünsche Ihnen eine gute Zeit

      Peter Hupke

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