Die kleinen Aggressionsventile im Alltag.

Die kleinen Aggressionsventile im Alltag.

Affekte wie Missgunst, Eifersucht, Hass oder Aggression werden bei Kindern selten gerne gesehen und daher im Keim erstickt, beziehungsweise wird versucht, diese auszutreiben. Ein Mensch kann jedoch nicht auf Dauer seine Affekte, Gefühle und Emotionen unterdrücken oder verleumden. Über die Zeit hinweg stauen sie sich auf und sorgen für innere Konflikte.

Bleibt eine Auseinandersetzung mit entstandenen inneren Konflikten aus, suchen sich die unterdrückten Affekte, Gefühle und Emotionen andere Wege um gelebt zu werden. Im schlimmsten Fall leidet die Gesundheit darunter.

 

Die kleinen Aggressionsventile.

Bevor es jedoch an das eigene körperliche Wohlbefinden geht, werden unbewusst, manchmal aber auch bewusst, kleine alltägliche Ventile zum Aggressionsabbau benutzt.

Falls Sie noch auf der Suche nach Möglichkeiten zum Aggressionsabbau sind, habe ich hier ein paar Tipps meiner Klienten gesammelt, mit denen sie sich in der Vergangenheit Luft verschafft haben. Eventuell ist der eine oder andere brauchbare Tipp dabei:

  • In einer 50er-Zone fährt man etwas mehr als 40 Stundenkilometer, um sich über den Drängler hinter einem aufzuregen.
  • Kurz vor Ladenschluss spaziert man in ein Einzelhandelsgeschäft, zum Beispiel einen Herrenausstatter, tut so als ob man eventuell etwas kaufen möchte und wartet auf die definitiv irgendwann kommende Aufforderung zu gehen, da das Geschäft nun schließe. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, seinen Aggressionen freien Lauf zu lassen und lautstark ein Klagelied über die Servicewüste Deutschland und insbesondere über das Geschäft, in dem man sich befindet, anzustimmen.
  • Man(n) geht in eine Kneipe oder Diskothek und schaut sich so lange um, bis der Blick von einem anderen Besucher erwidert wird. Geschieht dies, kann man(n) nun ein Gespräch mit der Frage: „Was glotzt du so blöd, du Penner?“ beginnen. Da durch die Blickerwiderung eine vermeintliche Provokation stattgefunden hat, darf man(n) sich ruhigen Gewissens verteidigen.
  • Vorgenannter Tipp funktioniert auch wunderbar mit einer Begleitung. Hier lautet die einleitende Frage jedoch: „Was starrst du meine Freundin/meinen Freund so an?“.
  • Man ergreift für einen Kollegen, der im Meeting angegangen wird, Partei und verteidigt ihn, da seine Behandlung als ungerecht empfunden wird.
  • Man selbst erlaubt sich keine Fehler oder keine Unordnung und kritisiert diese deshalb lautstark und ausfallend am Gegenüber.
  • Um sich wieder besser zu fühlen und den Familienfrieden sicherzustellen, macht man am Wochenende sein Kind wegen Kleinigkeiten so lange nieder, bis es weint. Alternativ geht das auch mit dem Partner.
  • Manche Elternteile, die im Berufsleben Personalverantwortung haben, bauen sich manchmal auch auf diese Weise an ihren Mitarbeitern wieder auf.

Es gibt viele Möglichkeiten, unterdrückte Aggressionen gegen sich selbst oder verdeckt gegen andere zu richten. Diese Endlosschleife wird in der Regel erst dann durchbrochen, wenn ein bestehender innerer Konflikt erkannt und angegangen wird.

 

Raus aus der Perfektionismusfall

Hallo,

mein mehrmoduliges Online-Coachingprogramm „Raus aus der Perfektionismusfall“ befindet sich in den letzten Zügen der Fertigstellung.
Das Coachingprogramm besteht aus 11 Audio- und Pdf-Dateien zum Selbstcoaching und 2 Coachingsitzungen, die telefonisch, via Skype oder auch persönlich, in der Mitte und am Ende des Coachingprozesses stattfinden.

Wenn Sie über den Fertigstellungstermin und die Inhalten des Online-Coachingprogramms informiert werden wollen, teilen Sie mir dies bitte mit dem nachfolgenden Kontaktformular mit.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Peter Hupke

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