Einfach Angst haben!

Einfach Angst haben!

Komplexe Probleme benötigen komplexe Lösungen?

Durch eine tiefsitzende Angst vor dem Einfachen, werden Entscheidungen nicht getroffen und Projekte bleiben unverwirklicht in der Schublade liegen, frei nach dem Motto: „Komplexe (Lebens-)Probleme benötigen komplexe Lösungen“!

Es ist eine Angst, die vor allem von Perfektionisten erlebt wird. Angst davor, etwas auszulassen oder etwas wegzulassen.

Der Perfektionist will sämtliche Optionen berücksichtigen, um nur nicht von irgendjemandem zurechtgewiesen zu werden.

 

Diese Angst lähmt!

Doch dieses ängstliche Verhalten lähmt. Die ursprüngliche Funktion der Angst ist das Sicherstellen des eigenen Überlebens.

Durch perfektionistisches Verhalten geht diese schützende Funktion der Angst jedoch verloren. Vielmehr setzt eine Lähmung ein, die eine Entscheidungsfindung schier unmöglich macht.

In besonders ausgeprägten Fällen kann es zu dem Phänomen der Angst vor der Angst kommen. Also die Angst, dass es ein betroffener Mensch gleich mit seiner Angst zu tun bekommt.

 

Folgen der Angst

Ein Leben in Angst beeinträchtigt negativ das Selbstbewusstsein und die Gesundheit. Auch nehmen Neugier und Kreativität der Betroffenen ab. Veränderungen werden vermieden, beziehungsweise Verhaltensmuster sind in solchen Situationen unflexibel. Aufkommende Emotionen werden abgewehrt oder unterdrückt.

Die Folgen von Angst, vor allem wenn ein Mensch über einen längeren Zeitraum hinweg in ihr lebt, sind vielfältig:

  • Generalisierte Angststörungen
  • Panikattacken
  • Körperliche und geistige Erschöpfung
  • Depressionen
  • Burnout
  • Alkohol-, Medikamenten-, Drogenmissbrauch
  • Abbau von sozialen Kompetenzen
  • Mangelnde Bindungsfähigkeit

Angstfrei und einfach für jedermann

Je einfacher ein Mensch mit einer Situation umgeht, desto angstfreier und selbstsicherer ist er.

Die nachfolgenden Punkte dienen als Denkanstöße, um ein wenig Leichtigkeit im Umgang mit angsteinflößenden Situationen zu gewinnen. Eventuell ist auch der eine oder andere Punkt dabei, der eine Betrachtung von perfektionistischen Verhaltensmustern aus einem anderen Blickwinkel ermöglicht.

  1. Machen Sie nicht alles, was Sie machen können.
  2. Lernen Sie zu verzichten.
  3. Suchen Sie das Wesentliche.
  4. Haben Sie Vertrauen in sich und andere.
  5. Haben Sie den Mut und heben Sie sich von anderen ab.
  6. Formulieren Sie Ihre Ziele für jedermann verständlich, handlungsorientiert und konkret.
  7. Beginnen Sie mit der Umsetzung und lernen Sie.
  8. Machen Sie kleine Schritte.

Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie einfach KONTAKT auf.

 

Seminar am 23.05.2015: Mein Selbstkritiker und ich 

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