Einfachheit erfordert Mut

Einfachheit erfordert Mut

Der Volksmund sagt: „Wer wagt, gewinnt.“ Jedoch sollte auch in Betracht gezogen werden, dass wer wagt, auch verlieren kann. Aber seit wann ist das Leben eine Veranstaltung ohne Risiko?

 

Durch Mut entsteht Einfachheit

Ohne Mut gibt es keine Einfachheit. Mut erfordert Vertrauen, vor allem Selbstvertrauen. Mut erfordert den Verzicht, weil man nicht alles kann. Mut braucht man auch, um eigene Entscheidungen zu treffen und auf ungefragte Ratgeber zu verzichten, die einem gut gemeinte „Ratschläge“ geben.

Es mangelt selten an Ideen für eine Lösung, aber häufig an der Kraft, diese in die Tat umzusetzen. Mutlose Menschen wollen keine Option auslassen, weil sie Angst haben, etwas zu verlieren. Sie wollen alles machen und machen am Ende gar nichts oder wenig.

 

Mut zum Verzicht

Entscheide ich mich für die Einfachheit, also die Konzentration auf das Wesentliche einer Sache, verzichte ich. Mut zum Verzicht kann etwa bedeuten, die vermeintliche Geborgenheit in einer unglücklichen Beziehung gegen Selbstliebe im Alleinsein einzutauschen.

Mut heißt, sich nicht vor Verlust zu fürchten.

 

NEIN – das schlimme Wort

Vielen Menschen, gleich ob das im privaten oder beruflichen Kontext ist, fällt es schwer, „NEIN“ zu sagen. Die Angst davor, seinem Gesprächspartner etwas Unangenehmes mitzuteilen, oder einmal nein zu sagen, ist schlimmer als das Nein-Sagen selbst. Die Furcht, klare Grenzen zu setzen und für sich Position zu beziehen, gibt es in verschiedenen Bereichen. Oft kommt es in solchen Situationen zu einem beherzten und konsequenten „Jein“. Es ist aber eine kindliche Illusion, es allen Recht machen zu können oder von allen geliebt zu werden, das wussten bereits die Gebrüder Grimm Es recht zu machen jedermann.

 

Mut zur Veränderung

Mut hat entscheidend mit einer geistigen und einer materiellen Unabhängigkeit zu tun. Nur zu oft aber bleiben Menschen an längst überholten Selbstbildern oder Lebenskonzepten haften, die sie abhängig machen und den Veränderungen im Weg stehen. Dass ein Mensch seine Arbeitsstelle verlor oder von seinem Partner verlassen wurde, kann man als Pech oder Unglück bezeichnen. Man kann dieses Ereignis aber auch als Chance für eine anstehende Veränderung annehmen. Es braucht lediglich den Mut, diesen neuen Weg auch einzuschlagen.

 

Bei Fragen einfach fragen!

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