EMDR: Methode und Werkzeuge – Nachtrag zu dem Zeitungsartikel “Verlernen Sie Ihre Zahnarztangst”

EMDR: Methode und Werkzeuge

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung)

Im Zuge des Zeitungsartikels „Verlernen Sie Ihre Zahnarztangst“ bin ich vermehrt auf EMDR und vor allem auf die „blinkende Brille“ angesprochen worden. Aus diesem Grund eine kurze Erläuterung was sich hinter EMDR verbirgt und was das für eine Brille ist.

 

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung) und wurde Anfang der 90er Jahre von Francine Shapiro in den USA entwickelt.

 

Der Therapiebereich, in dem EMDR ursprünglich und immer noch hauptsächlich eingesetzt wurde/wird, ist die Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen. Durch bilaterale Stimulierung der beiden Gehirnhälften wird das als belastend empfundene Erlebnis von dem Patienten neu betrachtet und verarbeitet. Anders wie bei der Hypnose steht die Integration der mit dem belastenden Erlebnis verbundenen Emotionen und Empfindungen im Mittelpunkt des Verarbeitungsprozesses.

 

EMDR-Therapie im Rhein-Main-Gebiet

 

Als Heilpraktiker für Psychotherapie habe ich mich auf die Arbeit mit EMDR spezialisiert. Die bilaterale Stimulierung während des EMDR-Prozesses kann visuell, akustisch oder taktil erfolgen. Besonders taktile Übungen eignen sich gut zum Selbstcoaching.

 

Klassisch erfolgt die visuelle bilaterale Stimulierung durch Fingerbewegungen des Therapeuten vor den Augen des Patienten. Neuere Methoden sind unter anderem die Eyemotion-Glasses, welche in dem Zeitungsartikel zu sehen sind.

 

Eyemotion-Glasses

 

Der nachfolgende Text und auch das Foto des Eyemotion-Glasses wurden mir freundlicherweise von Ulrike Pape und Andreas Zimmermann zur Verfügung gestellt. Viele Dank!

Auf diesem Wege möchten wir auf eine völlig neuartige Hilfe im Bereich der EMDR- /Brainspotting- sowie Brainlog-Behandlung hinweisen die Eyemotion-Glasses.

Diese Brille verfügt neben hochwirksamen blauen LED´s, mit denen sich unser chronobiologischer Rhythmus positiv beeinflussen lässt, über 3 bilaterale Blink-Modi in den Stufen langsam, mittel und schnell.

Die bisherigen Erfahrungen weisen folgende Anwendungen im therapeutischen Kontext auf:

  • Nicht nur Kinder scheinen über dieses technische Tool einen leichteren Zugang zur EMDR-Behandlung zu bekommen die Akzeptanz ist wesentlich höher als bei Winkbewegungen.
  • Therapeuten/innen, die selbst Schwierigkeiten mit den Winkbewegungen haben, werden deutlich entlastet.
  • Während der EMDR-Behandlung ist durch die wechselseitige Stimulation der Augenkontakt mit dem Klienten weiter möglich. So lässt sich der Beziehungsfaktor deutlich stabiler halten.

Informationen zur Forschung mit blauem Licht finden Sie unter:

http://www.eyemotion-glasses.de/aktuelles/index.html

Presseberichte hierzu unter:

http://www.eyemotion-glasses.de/pressestimmen/index.php

Ihre Fragen zu meiner EMDR-Arbeit beantworte ich Ihnen gerne. Rufen Sie mich einfach an.

 

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