„Ich bin nicht gut genug!“ bedeutet übersetzt „Ich vergleiche mich!“

Die Ebene der perfektionistischen Besorgnis: Leistungsbezogene Zweifel

„Ich bin nicht gut genug!“ bedeutet übersetzt „Ich vergleiche mich!“

Ein anderes Kriterium für Perfektionisten, um weiterhin in ihrer Perfektionsfalle zu bleiben ist, sich mit anderen zu vergleichen. Oft vergleicht sich der Perfektionist gar nicht mit andern Menschen, sondern er misst seine Leistung lediglich an deren Meinung.

Während auf der Ebene des perfektionistischen Strebens eine gesunde Selbst- beziehungsweise Fremdorientierung vorhanden ist, schwächen die leistungsbezogenen Zweifel auf der Ebene der perfektionistischen Besorgnis das Selbstwertgefühl.

Die eigenen Leistungen werden ständig mit den Leistungen und Meinungen anderer verglichen, hinterfragt und angezweifelt. Und da die Leistungen eines Perfektionisten im Vergleich häufig schlechter sind als die Leistungen anderer, überschreitet er grundsätzlich seine gesundheitlichen Grenzen. Dies macht der Perfektionist um das Gefühl „SCHLECHT“ zu sein zu beseitigen.

Gibt es im Selbstkonzept die Komponente der Orientierung an den eigenen Leistungen und den Leistungen anderer, ist eine Ressource vorhanden, um mit Rückschlägen umzugehen und mögliche Verhaltensstrategien für zukünftige Situationen zu entwickeln. Ist diese Komponente jedoch nicht vorhanden und es herrscht ein ständiges Vergleichen der eigenen Leistungen mit den Leistungen und Meinungen anderer, hat das verheerende Folgen für die Gesundheit.

Der Perfektionist begibt sich in ein Abhängigkeitsverhältnis, in dem er nach der Anerkennung strebt. Er lebt in Angst, keine Anerkennung zu erhalten, beziehungsweise Anerkennung zu verlieren.

Der (selbst auferlegte) Leistungsdruck steigt, die Ruhephasen werden geringer, und es kann zu Schlafstörungen, Suchtverhalten, Depressionen und weiteren gesundheitlichen Störungen kommen.

 

Vergleiche dich mit anderen, und dein Selbstwert geht in den Keller!

Leistungsbezogene Zweifel basieren auf dem Vergleichen mit anderen Menschen oder manchmal auch nur mit ihrer Meinung. So bald innere Sätze wie:

  •  ich bin nicht gut genug
  •  keiner sieht, was ich hier leiste
  •  es interessiert eh keinen, was ich mache

und ähnliche auftauchen, ist es sinnvoll, kurz inne zu halten und sich folgende Fragen zu stellen:

  • Mit wem vergleiche ich mich?
  • An wessen Meinung messe ich meine Leistung?
  • Was gewinne ich dadurch?
  • Was verliere ich dadurch?

 

Alleine das kurze Innehalten und das Beantworten der Fragen lässt das eigene Verhalten in einem anderen Licht erscheinen.

 

Raus aus der Perfektionismusfall

Hallo,

mein mehrmoduliges Online-Coachingprogramm „Raus aus der Perfektionismusfall“ befindet sich in den letzten Zügen der Fertigstellung.
Das Coachingprogramm besteht aus 10 Audio- und Pdf-Dateien zum Selbstcoaching und 2 Coachingsitzungen, die telefonisch, via Skype oder auch persönlich, in der Mitte und am Ende des Coachingprozesses stattfinden.

Wenn Sie über den Fertigstellungstermin und die Inhalten des Online-Coachingprogramms informiert werden wollen, teilen Sie mir dies bitte mit dem nachfolgenden Kontaktformular mit.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Peter Hupke

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