Männer und Gesundheit

In meiner Arbeit mit Männern fällt mir der unterschiedliche Umgang mit Gesundheit, beziehungsweise Krankheit, zwischen Männern und Frauen auf. Männer tendieren dazu, Krankheitssymptome zu ignorieren und Arztbesuche zu vermeiden. Erst wenn es gar nicht mehr geht, wird der Arzt konsultiert. Daher kommt es wohl auch nicht von ungefähr, dass Männer im Schnitt sechs bis sieben Jahre früher als Frauen sterben und häufiger an Krankheiten leiden, die zum Tode führen. 

Weiterhin neigen Männer häufiger zum Suizid als Frauen: http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/suizid-bei-maennern-dreimal-hoeher-als-bei-frauen-aid-1.3352906.

 

Ein Indianer kennt keinen Schmerz

Viele Männer übergehen die gesundheitlichen Signale ihres Körpers, um ihren Mann in der Berufswelt zu stehen. Schlafstörungen, Erschöpfungssymptome und Angststörungen werden in Kauf genommen und mit Tabletten oder anderen Mitteln in Schach gehalten, um dem klassischen Rollenbild gerecht zu werden. Das mag auch sicherlich eine gewisse Zeit gut gehen, aber der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Manchmal lässt sich der Krug wieder reparieren, aber manchmal leider eben auch nicht.

 

Wenig belastbar

Nimmt sich ein Mann in der Berufswelt mehr Zeit für sich und schaltet eventuell auch einen Gang zurück, gilt er schnell als nicht belastbar oder überfordert. Und welcher Mann möchte sich diesen Makel schon anheften? Und wenn wir bereits beim Fragen stellen sind, ist hier noch eine Frage, über die sich weiteres Nachdenken lohnt: Welche Maschine ist länger leistungsfähig: die Maschine, die rund um die Uhr läuft, oder die Maschine, die ab und an Produktionspausen bekommt und in diesen auch gewartet und gepflegt wird?

Abschließend mag es sich schwer lesen und dennoch ist es einfach umzusetzen: täglich ein bis zwei kleine Zeitfenster in den Tagesplan einbauen, in denen man(n) nach sich und seiner Befindlichkeit schaut.

Souveränes Verhalten ist lernbar!

Kundenbewertungen meiner Arbeit: Xing Coachprofil Peter Hupke

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