Perfekte Kommunikation schafft gute Beziehung!

Perfekte Kommunikation schafft gute Beziehung!

Wieso macht niemand das, was ich ihm sage?

Eigentlich sollte man doch annehmen, dass Menschen die dieselbe Sprache sprechen sich auch verstehen. Wie kommt es also, dass es in Gesprächen zu Missverständnissen oder sogar zu Konflikten kommt?

 

Das eigene Ego

Die größte Hürde ist in der Regel das eigene Ego und die Einstellung zu dem Gesprächsthema beziehungsweise Gesprächspartner.

Fast jedes Gespräch wird in Form eines Vergleichskampfes geführt, in dem es nur das Ziel gibt, den oder die Gesprächspartner mit seinen eigenen Argumenten von seiner Meinung zu überzeugen.

Gerade Perfektionisten haben das Bedürfnis, anderen ihre Meinung überzustülpen, damit alles so perfekt läuft, wie sie es wollen.

Das eigene Ego möchte also als Gewinner von dem Gesprächsschlachtfeld gehen. Das Dumme ist nur, dass die anderen Gesprächsteilnehmer auch ein Ego haben, das genauso wenig verlieren will.

 

Niemand macht, was ich ihm sage

In meiner Arbeit erfahre ich oft, dass sich Menschen in ihren Gesprächen mit anderen missverstanden fühlen, beziehungsweise sie ihre Interessen nicht vertreten können.

Da die Gründe hierfür vielfältig sind, gehe ich an dieser Stelle lediglich auf die, aus meiner Erfahrung heraus, gravierenden Punkte ein.

 

Verantwortlichkeit in der Kommunikation

Eine alte und bekannte Regel in der Kommunikation lautet: „Wahr ist nicht was “A” sagt, sondern was “B” versteht“.

Diese Regel setzt voraus, dass beide ein Interesse an einem gemeinsamen Gespräch haben. Hat “B”, aus welchen Gründen auch immer, kein Interesse an der Kommunikation, kann “A” sein Anliegen noch so wohlgeformt formulieren, er fühlt sich immer unverstanden.

Haben beide ein Interesse an einem Gespräch, teilt sich die Verantwortlichkeit. “A” wählt Worte die “B” versteht und “B” sichert sich durch gezielte Rückfragen bei “A” ab, um sicher zu stellen, dass seine Interpretation des Gesagten passt.

 

Inkongruente Kommunikation

Ein weiterer Punkt, der in einem Gespräch für Verwirrung und Missverständnisse sorgt, ist die inkongruente Kommunikation. Hier gehen die sprachlich übertragene Information und die Mimik, Gestik und Stimmqualität des Senders auseinander.

In der Kommunikation achten wir unbewusst stärker auf die nonverbalen Signale als auf das tatsächlich gesprochene Wort.

Ein Beispiel:

Ein Mann sitzt ruhig in einem Sessel und sagt mit leiser und kontrollierter Stimme: „Ich bin wirklich wütend – das werde ich mir nicht mehr bieten lassen“.

Da das verbale Signal nicht zu den nonverbalen Signalen passt, sorgt dies bei dem Empfänger für Verwirrung. Auf was soll er nun reagieren, den Inhalte der Nachricht oder das Verhalten, welches er wahrnimmt?

 

Auf was gilt es zu achten?

Achten Sie in erster Linie auf Ihre Einstellung zu dem Gesprächspartner und dem Gesprächsthema.

Fragen Sie sich, was Sie mit dem Gespräch erzielen möchten. Wollen Sie den Gesprächspartner an die Wand reden und sich dadurch einen Feind schaffen oder möchten Sie mit seiner Unterstützung Ihr Gesprächsziel erreichen?

Beobachten Sie sich selbst, und prüfen Sie, ob Ihre nonverbalen Signale zu Ihren gesprochenen Worten passen.

 

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