Positiver Sinn

Regelmäßige Selbstreflexion unterstützt die persönliche und berufliche Entwicklung

In meiner Arbeit erlebe ich oft, dass Menschen in ihrer Arbeit ganz aufgehen und dabei ihr Privatleben aus den Augen verlieren. Das andere Extrem ist, dass Menschen einen Job erledigen und „Schmerzensgeld“ am Ende des Monats erhalten, um ihr Privatleben zu finanzieren.

Beide Ausprägungen sorgen über kurz oder lang für Spannungen oder führen im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Schäden.

 

Selbstreflexion

Um einen gesunden Ausgleich zwischen den beruflichen Anforderungen und dem privaten Bereich herzustellen, ist eine regelmäßige Selbstreflexion sinnvoll.

Die nachfolgende Übung habe ich während meiner Ausbildung zum EMDR-Therapeuten kennengelernt und halte sie vor allem in Veränderungsprozessen zur Unterstützung für brauchbar.

Diese Übung heißt „positiver Sinn“ und benötigt lediglich 5 bis maximal 10 Minuten pro Tag. Mein Tipp an dieser Stelle ist, diese Übung 4 bis 6 Wochen zu machen und sich seine Gedanken über den Zeitraum aufzuschreiben. Das ermöglicht eine Nachbetrachtung.

 

Ablauf der Übung „positiver Sinn“

Einmal pro Tag, am effektivsten kurz vor dem zu Bett gehen, nehmen Sie sich 5 bis 10 Minuten Zeit und beantworten sich selbst die zwei nachfolgenden Fragen:

1. Welcher positive Sinn liegt im…

   -schlimmsten

   -besten

   -scheinbar unwichtigsten

   …Ereignis des Tages?

 2. Worauf freue ich mich morgen?

 

Der Effekt der Übung liegt darin, dass belastende Ereignisse noch einmal betrachtet werden und die Möglichkeit zur Verarbeitung erhalten. Des Weiteren wird die Aufmerksamkeit auf vergangene, angenehme Erfahrungen des Tages gelenkt und es findet eine freudige Ausrichtung auf den nächsten Tag statt.

 

Viel Spaß mit der Übung und den Erfahrungen

 

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