Übung macht den Meister!

Haben Sie das schon einmal erlebt? Sie kommen hochmotiviert von einem Training oder Seminar zurück und sind bereit alles in Ihrem Job oder Privatleben zu verändern. Die vielen Denkanstöße und die Erfahrungen, die in den Gesprächen mit anderen Seminarteilnehmern gesammelt wurden, wollen umgesetzt werden!

Doch bevor der erste Schritt nach dem Seminar unternommen wird, klingelt das Telefon und die Umsetzung wird auf unbestimmte Zeit vertagt. Meistens geraten die tollen Denkanstöße und Ideen in Vergessenheit, und es bleibt lediglich die Frage, „Was hat mir das Seminar gebracht?“.

 

Kleine Schritte

Um diesen Effekt zu vermeiden ist es empfehlenswert, die gewünschten Veränderungen zu priorisieren und nach und nach anzugehen. Machen Sie sich bewusst, dass der Lerntransfer aus dem Seminar in den Alltag Zeit kostet und dass Wiederholungen nötig sind. Nur durch die Wiederholung kann sich ein neues Verhalten etablieren.

 

Vier Phasen

Im Neuo-Linguistischen Programmieren wird von vier Phasen des Lernens gesprochen.

1. Phase

Unbewusste Inkompetenz: In dieser Phase weiß ein Mensch nicht, dass er etwas nicht kann. Nehmen wir zum Beispiel das Autofahren. Ein Kind sitzt in seinem Kindersitz im Auto und wird gefahren. Es weiß zu dem Zeitpunkt nicht, dass es nicht selbst Autofahren kann.

2. Phase

Bewusste Inkompetenz: In dieser Phase stellt der Mensch fest, dass er etwas nicht kann. Er entscheidet sich, diesen Zustand so zu lassen oder etwas Neues zu lernen. Bleiben wir beim Autofahren. Aus dem Kind wird ein Teenager, der feststellt, dass zum Autofahren Fähigkeiten gehören, die er nicht besitzt.

3. Phase

Bewusste Kompetenz: In dieser Phase beginnt der Mensch mit dem Lernen. Am Anfang ist alles neu. Alles geht langsam und wird eventuell als mühsam empfunden. Diese Phase umfasst das Seminar und die erste Zeit danach. Für unseren Teenager bedeutet das, er besucht die Fahrschule und hat seine erste Fahrstunde, in der alle Tätigkeiten seine volle Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen.

4. Phase

Unbewusste Kompetenz: In der letzten Phase wird durch regelmäßiges Anwenden des Neuen der Transfer in den Alltag geebnet. Durch ständiges Anwenden entsteht Routine in der Handlung. Für das Autofahren heißt das, einige Monate nach der bestandenen Führerscheinprüfung geht das Autofahren wie von alleine. Die Bewegungen sitzen und werden ohne darüber nachzudenken ausgeführt.

Um von der Phase 3 nach Phase 4 zu gelangen bedarf es Zeit und vieler Wiederholungen. Es lohnt sich jedoch durchzuhalten, da Neues den Erfahrungsschatz vermehrt und das Leben bereichert.

 

Souveränes Verhalten ist lernbar!

Kundenbewertungen meiner Arbeit: Xing Coachprofil Peter Hupke

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