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FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN START INS NEUE JAHR!

Obwohl das Jahr 2020 wie die Jahre zuvor 365 Tage hat (okay, manche hatten auch 366 Tage), wird dieses Jahr in zukünftigen Geschichtsbüchern einen besonderen Platz einnehmen.

Unsere Gesellschaft, und damit jeder Einzelne, wurde mit Gegebenheiten und neuen Anforderungen konfrontiert.

Viele davon waren, und sind es noch, eine Herausforderung.

Irgendwann in der ersten Hälfte des Jahres wurde der Begriff „neue Normalität“ eingeführt.

Sicherlich kann jede*r diesen Begriff für sich mit Leben füllen.

Diese Gedanken möchte ich mit drei Fragen um weitere Impulse bereichern.

  1. Was habe ich gerade wegen der Pandemie begonnen?
  2. Was wird im kommenden Jahr in meinem Leben (mehr) Raum bekommen?
  3. Welche Erlebnisse oder Erfahrungen lassen mich dankbar auf 2020 schauen?

Dankbarkeit ist auch das Thema meiner diesjährigen Weihnachtsgeschichte.

Beim Stöbern in meiner Geschichtssammlung bin ich auf dieses afrikanische Märchen gestoßen, welches von Dietrich Steinwede nacherzählt wurde.

Das Vergessen der Dankbarkeit

Eines Tages begab sich das Leben auf die Wanderschaft durch die Welt. Es ging und ging, bis es zu einem Menschen kam. Der hatte so geschwollene Glieder, dass er sich kaum rühren konnte.

“Wer bist du?” fragte der Mann.

“Ich bin das Leben.”

“Wenn du das Leben bist, kannst du mich vielleicht gesund machen”, sprach der Kranke.

“Ich will dich heilen”, sagte das Leben, “aber du wirst mich und deine Krankheit bald vergessen.”

“Wie könnte ich euch vergessen!” rief der Mann aus.

“Gut, ich will in sieben Jahren wiederkommen, dann werden wir ja sehen”, meinte das Leben. Und es bestreute den Kranken mit Staub, den es vom Wege genommen hatte. Kaum war das Geschehen, war der Mann gesund.

Dann zog das Leben weiter und kam zu einem Leprakranken.

“Wer bist du?” fragte der Mann.

“Ich bin das Leben.”

“Das Leben?” sagte der Kranke. “Da könntest du mich ja gesund machen.”

“Das könnte ich”, erwiderte das Leben, “aber du wirst mich und deine Krankheit bald vergessen.”

“Ich vergesse euch bestimmt nicht”, versprach der Kranke.

“Nun, ich will in sieben Jahren wiederkommen, dann werden wir ja sehen”, sprach das Leben. Es bestreute auch diesen Mann mit Staub vom Wege, und der Kranke ward sogleich gesund.

Wieder begab sich das Leben auf die Wanderschaft. Nach vielen Tagen kam es schließlich zu einem Blinden.

“Wer bist du?” fragte der Blinde.

“Das Leben.”

“Ach, das Leben!” rief der Blinde erfreut. “Ich bitte dich, gib mir mein Augenlicht wieder!”

“Das will ich tun, aber du wirst mich und deine Blindheit bald vergessen.”

“Ich werde euch bestimmt nicht vergessen”, versprach der Blinde.

“Nun gut, ich will in sieben Jahren wiederkommen, dann werden wir ja sehen”, sagte das Leben, bestreute den Blinden mit Staub vom Wege, und der Mann konnte wiedersehen.

Als sieben Jahre vergangen waren, zog das Leben wieder in die Welt. Es verwandelte sich in einen Blinden und ging zuerst zu dem Menschen, dem es das Augenlicht wiedergegeben hatte.

“Bitte, lass mich bei dir übernachten”, bat das Leben.

“Was fällt dir ein?” schrie der Mann es an. “Scher dich weg! Das fehlte mir gerade noch, dass sich hier jeder Krüppel breit macht.”

“Siehst du”, sagte das Leben, “vor sieben Jahren warst du blind. Damals habe ich dich geheilt. Und du versprachst, deine Blindheit und mich niemals zu vergessen.”

Darauf nahm das Leben ein wenig Staub vom Wege und streute ihn auf die Spur dieses undankbaren Menschen. Von Stund an wurde er wieder blind.

Dann ging das Leben weiter, und es gelangte zu dem Menschen, den es vor sieben Jahren von der Lepra geheilt hatte. Das Leben verwandelte sich in einen Leprakranken und bat um Obdach.

“Pack dich!” schrie der Mann es an. “Du wirst mich noch anstecken!”

“Siehst du”, sagte das Leben, “vor sieben Jahren habe ich dich von der Leprakrankheit geheilt. Damals hast du versprochen, mich und deine Krankheit niemals zu vergessen.” Darauf nahm das Leben ein wenig Staub vom Wege und streute ihn auf die Spur des Mannes. Im selben Moment wurde der Mann wieder von der Leprakrankheit befallen.

Schließlich verwandelte sich das Leben in einen Menschen, dessen Glieder so geschwollen waren, dass er sich kaum rühren konnte. So besuchte es jenen Mann, den es vor sieben Jahren zuerst geheilt hatte.

“Könnte ich bei dir übernachten?” fragte ihn das Leben.

“Gern, komm nur weiter”, lud der Mann das Leben ein. “Setz dich, du Armer, ich will dir etwas zu essen machen. Ich weiß recht gut, wie dir zumute ist. Einst hatte ich ebensolche geschwollenen Glieder. Gerade ist es sieben Jahre her, als das Leben hier vorüber kam und mich gesund machte. Damals sagte es, dass es nach sieben Jahren wiederkommen wolle. Warte hier, bis es kommt. Vielleicht wird es auch dir helfen.”

“Ich bin das Leben”, sagte das Leben nun. “Du bist der Einzige von allen, der weder mich noch seine Krankheit vergessen hat. Deshalb sollst du auch immer gesund bleiben.”

Als das Leben sich dann von dem guten Menschen verabschiedet hatte, sagte es noch: “Ständig wandelt sich das Leben. Oft wird aus Glück Unglück. Not verwandelt sich in Reichtum, und Liebe kann in Hass umschlagen. Kein Mensch sollte das jemals vergessen.”

Ich wünsche Ihnen/Dir und Ihren/Deinen Angehörigen besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr.

Peter Hupke

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