Perfektionisten und Sprache

Perfektionisten und Sprache

Einer der Hauptgründe für Konflikte und Meinungsverschiedenheiten im zwischenmenschlichen Miteinander ist der Einsatz von Sprache, um sich über einen Gesprächspartner zu stellen.

Von klein auf sind wir mit Menschen, die eine sprachliche Dominanz ausüben, konfrontiert. Die Konsequenzen aus dem Erlebten finden sich häufig in zwei Hauptausprägungen wieder, und zwar in einem dominanten und einem unterwürfigen beziehungsweise (über-) angepassten Verhalten.

Beide Ausprägungen können im Laufe des Lebens zu psychosomatischen Krankheiten wie Arbeitssucht, Burnout, Depression, Zwangsstörungen und weiteren führen. Gestützt wird so eine Entwicklung durch eine einerseits allzu körper-, gefühls- und triebfeindliche und andererseits eine zu leistungsorientierte und verkopft ausgerichtete Erziehung.

 

Perfekte Phrasen

Im Laufe der Jahre hören Menschen viele Aussprüche von unterschiedlichen Autoritäten die von diesen auch gelebt werden und im ungünstigsten Fall als eigene übernommen werden.

Aus meiner Arbeit mit Perfektionisten habe ich hier einige Aussprüche, die für eine perfektionistische beziehungsweise selbstzweifelnde Ausprägung förderlich sind:

  • Bei uns gibt es das nicht.
  • Ein Junge weint nicht.
  • Merke dir das. Mädchen machen so etwas nicht.
  • Wenn du groß bist wirst du das Unternehmen übernehmen, das steht fest.
  • Der liebe Gott sieht alles, was du tust, auch wenn ich es einmal nicht sehe.
  • Wenn du mich wirklich lieb hast, dann machst du das (bzw. lässt du das).
  • Was hast du denn jetzt schon wieder gemacht?
  • Das siehst du komplett falsch.

Wie bereits geschrieben, kann die Konfrontation mit solchen Sätzen in jungen Jahren im erwachsenen Alter entweder ein Ablehnung hervorrufen oder zu einem überangepassten Verhalten führen.

 

Die eigene Sprache und Reaktion

Sofern Sie sich in einem der Aussprüche wiedergefunden haben oder Ihnen Ihr eigner (Glaubens-)Satz eingefallen ist, können Sie nun entscheiden ob Sie ihn nebst Reaktionen und Konsequenzen behalten oder ablegen möchten.

Ein kleiner Schritt in die Richtung, Ihre eigene Sprache und somit auch Ihr Verhalten zu ändern, wenn Sätze ungewünschte Reaktionen auslösen, kann die Beantwortung der nachfolgenden Fragen sein:

  1. Welche Emotion nehme ich wahr und woher kenne ich diese?
  2. Ist das mein Satz oder habe ich ihn von jemandem übernommen?
  3. Wie könnte ein Alternativsatz lauten?

Am Anfang kann diese Selbstreflexion schwer fallen aber mit der Zeit wird es leichter.

 

Raus aus der Perfektionismusfall

Hallo,

mein mehrmoduliges Online-Coachingprogramm „Raus aus der Perfektionsfall“ befindet sich in den letzten Zügen der Fertigstellung.
Das Coachingprogramm besteht aus 10 Audio- und Pdf-Dateien zum Selbstcoaching und 2 Coachingsitzungen, die telefonisch, via Skype oder auch persönlich, in der Mitte und am Ende des Coachingprozesses stattfinden.

Wenn Sie über den Fertigstellungstermin und die Inhalten des Online-Coachingprogramms informiert werden wollen, teilen Sie mir dies bitte mit dem nachfolgenden Kontaktformular mit.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit
Peter Hupke

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Bitte Sicherheitscode eingeben:
captcha

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.