Und wieder eine Knirschschiene durchgebissen!

Und wieder eine Knirschschiene durchgebissen!

Bruxismus oder in der Umgangssprache Zähneknirschen ist weit verbreitet. Fast jeder Fünfte knirscht mit den Zähnen oder presst sie so stark zusammen, dass es zu schmerzhaften Folgeschäden kommen kann.

Ob das nun tagsüber durch unbewusste Anspannung und Stressabbau oder nachts durch Verarbeitung von ungelösten Lebensaufgaben stattfindet, Zähneknirschen ist eine unangenehme Begleiterscheinung unserer Nachtruhe die durch Muskelverkrampfung zu einer massiven Beeinträchtigung unserer Kaumuskulatur führen kann. Schmerzen in den Kiefergelenken und die Zerstörung der Zahnsubstanz durch übermäßigen Abrieb sind nur ein geringer Teil der Folgen.

Aufbissschiene die Dritte!

Leidet ein Betroffener unter Schmerzen im Kiefergelenk beziehungsweise der Kaumuskulatur oder stellt der Zahnarzt bei der Routineuntersuchung das Zähneknirschen fest, ist die Erstmaßnahme oft die Anfertigung einer individuellen Aufbissschiene. Die Aufbissschiene dient während der Nachtruhe dazu den Abstand zwischen der oberen und unteren Zahnreihe zu vergrößern und dadurch ein Zähneknirschen zu verhindern.

Mittlerweile gibt es einige Forschungen die belegen, dass Faktoren wie Stress, Nervosität und Angst das Zähneknirschen fördern. Bleibt die psychische Ursache während der Therapie unangetastet, ist die Lebensdauer der Aufbissschiene von kurzer Dauer. Das menschliche Gehirn passt die Kiefer und Muskulatur an den Fremdkörper im Mund an und stellt dadurch den Urzustand des nächtlichen Stressverarbeitungsprozesses wieder her. Unzählige durchgebissene Aufbissschienen belegen dies.

 

Folgen des Zähneknirschens

Die gesundheitlichen Folgenschäden des nächtlichen Zähneknirschens sind vielfältig. Unter anderem können auftreten:

– Erhöhter Abrieb der Zahnsubstanz

– Schäden an den Zahnnerven

– Schmerzen in der Kaumuskulatur

– Schmerzen im Kiefergelenk

– Kopfschmerzen

– Nackenbeschwerden

– Schlafstörungen

– Zahnausfall

– Erkrankungen des Zahnfleisches

 

EMDR zur Vermeidung von nächtlichem Zähneknirschen

Es gibt viele Therapiemethoden, um dem nächtlichen Zähneknirschen entgegen zu wirken. Durch wenige EMDR-Sitzungen zum Beispiel lässt sich die stressauslösende, beziehungsweise angsteinflößende Situation verarbeiten und somit neu bewerten.

Durch die Verarbeitung der belastenden Situation im Wachzustand wird dem Gehirn die Grundlage für den nächtlichen Stressverarbeitungsprozess entzogen. Somit kommt der Organismus zur Ruhe und eine Erholung während der Schlafphase ist möglich.

 

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